06.08.2009

Der Weg zu meinen Grenzen

Heisser, trockener Wind blaest mir heute staendig ins Gesicht. Es geht immer bergauf. Selbst wenn es mal bergab geht, muss ich in die Pedalen treten.

Das ist sehr frustrierend. Warum tue ich mir das eigentlich an, nagt es staendig. Wie gerne wuerde ich jetzt eine Melone essen!

Fast 70 Kilometer geht es so voran und irgendwann erreiche ich die T-Kreuzung zur Autobahn, an der - welch Freude! - sogar ein Melonenstand aufgebaut ist.

Die Honigmelone ist super und gibt Kraft fuer die letzten Meter. In einem Motel wasche ich mir den Staub der letzten Tage vom Koerper.

Zu allem Uebel stirbt bei der Abendlektuere auch noch Josef Knecht aus dem Glasperlenspiel in einem eiskalten Bergsee. Wie traurig!

Ich kann vor Hitze kaum schlafen. Ich habe mindestens einen mittelschweren Sonnenstich und kuehle mich mit feuchten Tuechern.

Unruhig waelze ich mich im Bett, denke an das Buch zurueck und versuche meine Nachbarn zu ignorieren.

Morgen plane ich, Volgograd zu erreichen!

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